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Dr. Wewetzer

Dr. Wewetzer von A bis Z

Hier findet ihr alle bisherigen Fragen
und Antworten




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Warum zwinkern wir?

Wir zwinkern, um das Auge zu reinigen und feucht zu halten. Beim Schließen der Augenlider wird salzige Flüssigkeit aus der Tränendrüse im Oberlid über die Oberfläche des Auges verteilt. Dabei werden kleine Staubteilchen abgewaschen und die Hornhaut, also die Außenhaut des Auges, wird vor dem Austrocknen geschützt. Normalerweise zwinkert man alle fünf Sekunden. Unbedingt nötig ist das nicht. Kleine Kinder zwinkern man nur etwa einmal in der Minute. Wenn man aufmerksam und wach ist, zwinkert man auch seltener. Liest man zum Beispiel eine aufregende Geschichte, nur drei- bis achtmal in der Minute. Ist Rauch oder Staub in der Luft, muss man natürlich viel häufiger die Augenlider schließen.

Welche Uhr gibt die Zeit vor?

Die Wissenschaftler benutzen viele extrem genaue Uhren auf der ganzen Welt, um die Zeit zu messen und anzugleichen. Benutzt werden insgesamt 400 supergenaue Atomuhren, die sich in 70 Instituten befinden. Das Ergebnis ist die koordinierte (also angeglichene) Weltzeit. Sie entspricht der Ortszeit um zwölf Uhr über dem Londoner Stadtteil Greenwich. Von hier aus werden die unterschiedlichen Zeitzonen berechnet. Bei uns gilt die Mitteleuropäische Zeit, die der koordinierten Weltzeit um eine Stunde voraus ist. Wenn es in Greenwich zwölf Uhr ist, haben wir in Berlin also schon 13 Uhr.

Welche Uhr gibt die Zeit vor?

Die Wissenschaftler benutzen viele extrem genaue Uhren auf der ganzen Welt, um die Zeit zu messen und anzugleichen. Benutzt werden insgesamt 400 supergenaue Atomuhren, die sich in 70 Instituten befinden. Das Ergebnis ist die koordinierte (also angeglichene) Weltzeit. Sie entspricht der Ortszeit um zwölf Uhr über dem Londoner Stadtteil Greenwich. Von hier aus werden die unterschiedlichen Zeitzonen berechnet. Bei uns gilt die Mitteleuropäische Zeit, die der koordinierten Weltzeit um eine Stunde voraus ist. Wenn es in Greenwich zwölf Uhr ist, haben wir in Berlin also schon 13 Uhr.

Wo kommen die Zombies her?

Die Idee von den untoten Zombies stammt aus Haiti. Sie gehört dort seit langem zur Überlieferung. In zahlreichen Geschichten wird von Zombies erzählt, die als willenlose Sklaven dienen und sich ihrer selbst nicht bewusst sind. Es sei denn, man gibt ihnen Salz. Dann wacht der Zombie auf und kann gefährlich werden. 1835 wurde auf Haiti sogar ein Gesetz erlassen, das die Erschaffung von Zombies verurteilt. Aber als man die Behauptungen Fall für Fall überprüfte, stellte sich heraus, dass es keine Beweise für echte Zombies gab. Zombies sind Hirngespinste.

Macht Zucker dick?

Zucker dient dem Körper als schneller Energiespender. Besonders das Gehirn braucht als „Treibstoff“ Traubenzucker. Blut, Muskeln und Leber speichern Zucker in verschiedener Form, um bei Bedarf immer genügend Energie zur Hand zu haben. Aber irgendwann sind die Speicher voll. Was man dann zusätzlich an Zucker aufnimmt, das baut der Körper in Fett um. Anders als Zuckerspeicher sind Fettdepots nahezu unbegrenzt. Ein Erwachsener hat höchstens ein Pfund Zuckerreserven angelegt, aber beim Fett bringt er es auf 15 Kilogramm und mehr. Wer nicht aufpasst und zuviel Süßes futtert, wird also dick und fett.

Warum sind die Zähne so kräftig?

Das liegt vor allem an den starken Kaumuskeln. Sie sorgen dafür, dass die Kiefer sich schließen. Und das so kräftig, dass wir die Nahrung beißen und zermahlen können. Du kannst deine Kaumuskeln selbst tasten, wenn du beim Aufeinanderbeißen die Finger auf die Wangen legst, und zwar in dem Bereich vor den Ohren. Du kannst die Muskeln auch an den Schläfen tasten, wenn du zubeißt. Damit die Zähne nicht abnutzen, sind sie mit einer dünnen Schicht Zahnschmelz überzogen. Das ist die härteste Substanz im Körper. Sie besteht zum großen Teil aus Phosphatkristallen. Leider wächst der Zahnschmelz nicht nach. Ist er einmal zerstört, zum Beispiel durch Karies, dann ist er futsch.

Wie finden Zugvögel ihren Weg?

Zugvögel besitzen ein angeborenes Wissen, wann sie zu ihrem Flug aufbrechen müssen. Wenn die Tage immer kürzer werden, ist das für sie das Signal zum Aufbruch. Bei ihrem Flug orientieren sie sich zum Beispiel am Stand der Sonne. Eine wichtige Hilfe ist auch das Magnetfeld der Erde, das ihnen wie ein Kompass die Richtung vorgibt. Und schließlich können sich Zugvögel auf ihrem Flug auch bestimmte Punkte in der Landschaft merken. Ältere Vögel verfliegen sich also nicht so leicht. Übrigens sind auch viele Pinguine „Zugvögel“, nur dass sie schwimmen. Oft legen sie auf ihrem Weg mehr als 1000 Kilometer zurück!

Haben Zwillinge gleiche Fingerabdrücke?

Nein, selbst eineiige Zwillinge kann man an ihren Fingerabdrücken unterscheiden. Die entstehen, wenn der Embryo im Mutterleib zwischen zehn und 15 Wochen alt ist. Das grobe Muster der Wirbel, Schleifen und Bögen wird dabei durch unsere Erbanlagen, die Gene, bestimmt. Die Fingerabdrücke von Verwandten ähneln sich also. Aber es kommen weitere Feinheiten hinzu, die einen Fingerabdruck (fast) unverwechselbar machen. Die hängen nicht von den Genen, sondern der Umwelt ab. Zum Beispiel von dem, was die Mutter isst, wie das Kind im Mutterleib liegt und vom Blutdruck. Die Fingerabdrücke sind ein gemeinsames Produkt von Natur und Umwelt.
Frage von: Kinderredaktion

Kann man durch die Zeit reisen?

In die Zukunft könnte man reisen, indem man sich ganz schnell bewegt, aber in der Wirklichkeit funktioniert das noch nicht. In die Vergangenheit könnte man durch einen Zeittunnel reisen, den die Wissenschaftler Wurmloch nennen. Dieser Tunnel liegt zwischen unserer Gegenwart und irgendeinem Punkt in der Vergangenheit. Aber um ihn zu graben, braucht man unglaublich viel Energie – die Stromrechnung könnte niemand bezahlen. Außerdem weiß man bisher noch nicht, ob so ein Wurmloch nicht ganz woanders endet und man aus ihm womöglich nicht mehr herauskommt.
Frage von: Kinderredaktion

Warum fliegen Zugvögel in V-Form?

Dafür gibt es vermutlich zwei Gründe. Zum einen hilft das Fliegen in V-Form, „Treibstoff“ zu sparen. Die vorn fliegenden Vögel erzeugen mit ihren Flügeln nämlich einen Aufwind. Das hilft den anderen Vögeln, Energie zu sparen. Und die braucht man ja bei einem Flug in den Süden, der Tausende von Kilometern beträgt. Außerdem erleichtert die Keilform beim Fliegen es den Vögeln, sich zu orientieren und miteinander in Kontakt zu bleiben. Übrigens sagen Wissenschaftler, dass die meisten Vögel sogar häufiger in einer J-Formation fliegen. Ihr müsst mal drauf achten, wenn ihr Zugvögel am Himmel seht.