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Dr. Wewetzer

Dr. Wewetzer von A bis Z

Hier findet ihr alle bisherigen Fragen
und Antworten




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Warum gehen wir beim Schwimmen nicht unter?

Unser Körper ist etwas leichter als die gleiche Menge Wasser, deshalb wird er vom Wasser nach oben gedrückt. Man nennt das auch Auftrieb. Der Unterschied ist aber nicht groß, wie man schnell feststellt, wenn man sich in tiefem Wasser nicht bewegt. Dann muss man nämlich paddeln, um den Kopf über die Wasseroberfläche zu drücken. Wer etwas dicker ist, hat es leichter mit dem Schwimmen. Denn ein Liter Fett wiegt weniger als ein Liter Wasser. Das Fett hilft, den Kopf oben zu behalten!

Wie kommt das Salz ins Meer?

Das hat vor allem mit dem Regen zu tun. Während die Regentropfen auf den Boden fallen, sammeln sie aus der Luft Kohlendioxid ein. Kohlendioxid ist ein Gas. Das Regenwasser und das in ihm gelöste Kohlendioxid wirken zusammen wie eine schwache Säure. Diese Säure löst das Salz aus dem Boden. Flüsse und Bäche tragen es dann ins Meer. Über Millionen Jahre hat sich viel Salz in den Ozeanen gelöst. Würde man das Meersalz wieder gleichmäßig auf die Kontinente verteilen, wären sie mit einer 166 Meter dicken Salzkruste bedeckt! Das ist so hoch wie ein Wolkenkratzer mit 40 Stockwerken.

Warum vertauscht das Spiegelbild rechts und links, aber nicht oben und unten?

Dass der Spiegel rechts und links vertauscht, ist eine Täuschung. Ihr könnt das selbst nachprüfen. Wenn ihr die linke Hand bewegt, wird auch im Spiegel die Hand auf eurer linken Seite bewegt. Der Spiegel vertauscht nämlich in Wirklichkeit nicht die Seiten, sondern vorn und hinten! Dazu könnt ihr noch einen zweiten Test machen: Zeigt mit dem Finger auf euer Spiegelbild. Das zeigt dann genau in die andere Richtung, nämlich auf euch selbst – denn vorn und hinten sind vertauscht!

Wer hat die Straßenschilder erfunden?

Schon die alten Römer haben ihre Straßen markiert. Allerdings nicht mit Straßenschildern, wie wir sie heute kennen. Sie haben große Säulen aufgestellt. Auf denen stand geschrieben, wie weit es noch bis Rom, der Hauptstadt des römischen Reiches, war und welche Richtung man einschlagen sollte. Diese Säulen nannte man Meilensteine. Ähnliche Steine gab es zuvor schon bei den Assyrern im Zweistromland und bei den alten Griechen. Richtige Wegweiser an Straßenkreuzungen gibt es vermutlich jedoch erst seit dem Mittelalter, seit etwa 600 Jahren. Manche dieser Straßenschilder zeigten sogar schon an, wie weit eine bestimmte Stadt noch entfernt war.

Gibt es Lebewesen, die keinen Sauerstoff brauchen?

Wir brauchen Sauerstoff, um unsere Zellen mit Energie zu versorgen. Wenn wir nicht atmen können, dann „verhungern“ sie in kurzer Zeit. Es gibt aber einfache Lebewesen, die keinen Sauerstoff brauchen, etwa bestimmte Bakterien. Sie benutzen andere Wege, um Energie zu gewinnen. Zum Beispiel vergären sie Traubenzucker. Für viele dieser Bakterien ist Sauerstoff sogar giftig! Übrigens mussten die Lebewesen auf der Erde die meiste Zeit ohne Sauerstoff auskommen. Das erste Leben gab es vor 3,5 Milliarden Jahren, die ersten Organismen, die Sauerstoff atmeten, dagegen erst vor 1,5 Milliarden Jahren.

Kann man ein Schiff bauen, das nicht untergeht?

Nein, jedes Schiff kann untergehen. Aber seit dem Unglück mit der „Titanic“ hat man vieles verbessert, so dass solche Katastrophen sehr unwahrscheinlich sind. Der Stahl für den Rumpf hält mehr aus, der Brandschutz wurde verstärkt und die Schiffe mit genügend Rettungsbooten ausgestattet. Außerdem können sich Schiffe heute mit Hilfe von Radar und GPS besser auf dem Meer zurechtfinden und bekommen zuverlässige Wettervorhersagen. Trotzdem hilft das alles nichts, wenn menschlicher Leichtsinn im Spiel ist wie vor kurzem, als der Kapitän der „Costa Concordia“ sein Schiff in flachem Wasser auf Grund setzte.

Wie funktioniert ein Schallplattenspieler?

Jede Schallplattenseite enthält eine einzige Rille. Sie läuft von außen in immer enger werdenden Kreisen nach innen. Die Schallplattenrille kann man sich wie einen Graben vorstellen, in der die Nadel des Plattenspielers entlang geführt wird. Dieser Graben hat keinen regelmäßigen Rand, sondern schlängelt sich wie ein Fluss. Dadurch schwingt die Nadel, während sie durch die Rille saust, hin und her. Dabei entstehen Töne. Man kann sie direkt hören, wenn man zuvor den Ton des Lautsprechers leise stellt und ganz nah an den Schallplattenspieler herangeht. Die Schwingungen der Nadel werden dann im Tonarm des Plattenspielers in ein elektrisches Signal umgewandelt. Das wird verstärkt und schließlich in den Lautsprechern wieder in hörbare Schwingungen, also in Töne umgewandelt.

Wie funktionieren Solarzellen?

Solarzellen wandeln Sonnenenergie in elektrische Energie um. Zunächst fangen sie einen Teil des Sonnenlichts ein. Die Energie der Sonnenstrahlen überträgt sich dabei auf die Solarzelle. Das führt dazu, dass in der Solarzelle Elektronen frei werden. Elektronen sind kleine Teilchen, aus denen der elektrische Strom besteht. Die Elektronen werden in der Solarzelle dazu gebracht, in eine Richtung zu fließen – und schon hat man elektrischen Strom.

Warum können wir reden?

Tiere können zwar nicht sprechen, doch auch sie geben sich gegenseitig Signale. Vögel singen, Affen können grunzen, sie gestikulieren mit der Hand und „sprechen“ mit ihrem Körper. Doch nur der Mensch kann mit gesprochener Sprache fast alles sagen, was er will. Die Entwicklung der Sprache hat den Menschen vermutlich das Überleben sehr erleichtert. Am besten haben diejenigen überlebt, die sich gut miteinander verständigen konnten. Zum Sprechen braucht man auch einen geeigneten Kehlkopf. Aber das wirklich Einzigartige ist unsere Fähigkeit zum Sprechen – die besitzt nur das menschliche Gehirn!

Warum steht das Spiegelbild auf dem Kopf, wenn man sich in einem Löffel ansieht?

 Ein Spiegel wirft das Licht zurück, das von einem Körper ausgeht. Wenn wir uns in einem normalen Spiegel mit glatter Oberfläche ansehen, ist alles so, wie es sein soll: Kopf oben, Beine unten. Aber die spiegelnde Fläche eines Löffels ist gebogen. Das Licht, das auf seine Oberfläche fällt, wird schräg zurückgeworfen. Deshalb vertauscht der Löffel oben und unten. Er spiegelt das Kinn dorthin, wo die Stirn ist. Und die Stirn wiederum dorthin, wo eigentlich das Kinn sitzt. So steht die Welt auf dem Kopf. Scheinbar.

Gibt es mehr Sterne im All als Sandkörner auf der Erde?

Es gibt viel mehr Sterne als Sandkörner. Das haben australische Astronomen ausgerechnet. Sie schauten sich mit Fernrohren einen kleinen Teil des Himmels an und schätzten auf dieser Grundlage die Zahl der Sterne. Sie kamen auf 70 Trilliarden Sterne. Das ist eine Sieben mit 22 Nullen dahinter. Damit übersteigt die Zahl der Sterne die der Sandkörner auf der Erde um das Zehnfache. Und das sind nur die Himmelskörper, die wir mit Fernrohren beobachten können. Die wahre Zahl der Sterne ist vielleicht noch viel, viel größer.

Warum blühen Schneeglöckchen schon, wenn noch keine Bienen unterwegs sind?

Schneeglöckchen stammen aus Südeuropa. Dort beginnt der Frühling eher, und die Schneeglöckchen werden viel früher fleißig von den Bienen bestäubt. Aber auch bei uns sind hier und da schon ein paar Bienen unterwegs. Für die sind die Schneeglöckchen und ihr Blütennektar sehr willkommen! Eigentlich sind die Schneeglöckchen aber nicht auf die Bestäubung angewiesen. Denn sie vermehren sich auch unterirdisch durch Tochterzwiebeln. Sie klonen sich also selbst.

Warum muss man zur Schule gehen?

Ganz einfach: um wichtige Dinge zu lernen. Zum Beispiel lesen, schreiben und rechnen. Wer das nicht beherrscht, hat es später im Leben sehr schwer. Denn wer nicht lesen kann und Zahlen nicht versteht, wird große Probleme im Alltag haben und nur schwer einen Beruf finden. Er wird immer andere Leute um Hilfe bitten müssen. Die Schule hilft uns also, später gut zurechtzukommen und unser Leben zu meistern. Am wichtigsten sind dabei die Sachen, die man in den ersten Schuljahren lernt. Ob man aber zwölf oder 13 Jahre zur Schule gehen muss, ist eine andere Frage.

In welcher Sprache denkt jemand, der von Geburt an taub ist?

Mit dem Denken beschäftigt sich das Gehirn. Für den größten Teil seiner Arbeit kommt es ohne Sprache aus. Aber die Sprache kann uns sehr helfen. Sie ist wie ein Werkzeug, das uns das Denken erleichtert. Dennoch brauchen wir sie nicht unbedingt zum Denken. Babys können noch nicht sprechen, aber sehr wohl schon denken und eine Sprache lernen. Und von Geburt an Taube können selbstverständlich auch denken. Ihre Sprache ist die Gebärdensprache und deshalb denken sie auch in ihr und mit ihrer Hilfe.

Warum ist in Südafrika im Sommer Winter?

Das hat mit dem Lauf der Erde um die Sonne zu tun. Die Erde kreist um die Sonne und braucht dafür ein Jahr. Zusätzlich dreht sich die Erde um sich selbst, wofür sie einen Tag benötigt. Und nun kommt’s: Die Erdachse ist im Vergleich zur Sonne gekippt. Stellt euch einen drehbaren Erdglobus vor, bei dem der Nordpol nicht oben liegt, sondern ein wenig auf der Seite. Diese Neigung der Erdachse führt dazu, dass mal die Nordhalbkugel mehr Sonne abbekommt und längere Tage hat – dann ist bei uns Sommer. Afrika befindet sich auf der Südhalbkugel. Wenn auf der Nordhalbkugel Sommer ist, ist dort Winter – und umgekehrt.

Warum ist Spargel weiß, wenn er doch eine Pflanze ist?

Der Spargel, den wir essen, ist nicht die eigentliche Pflanze. Sondern nur ein Spross, aus dem später der grüne Stängel wird. Sobald der weißliche Trieb der Spargelpflanze an die Oberfläche kommt, wird er vom Spargelstecher entdeckt und – schnipp, schnapp! - in der Tiefe abgeschnitten. Die weiße Spargelstange wächst aus einer unterirdischen Knolle mit langen Wurzeln heraus, die man Wurzelstock nennt. Der Spargel wird oberirdisch bis zu anderthalb Meter hoch, die Spargelbeeren sind rund und rot. Ehrlich gesagt: ich habe keine Ahnung, wie sie schmecken. Aber der Spargel, der schmeckt mir

Wenn alle Staaten verschuldet sind, wo ist dann das Geld geblieben?

Viele Länder geben viel mehr Geld aus, als sie einnehmen. Auch Deutschland gehört dazu. Das Geld wird für ganz verschiedene Sachen ausgegeben, zum Beispiel für den Bau von Schulen, den Kauf von Waffen, für Renten, die Unterstützung armer Leute und für die Gehälter von Polizisten oder Lehrern. Dort ist das Geld des Staates also geblieben. Die Schulden haben Deutschland und andere Länder zu einem großen Teil bei Banken, von denen sie sich Geld gepumpt haben. Aber es gibt auch Länder, die anderen Geld leihen. Dazu gehören China und reiche Staaten, die Erdöl besitzen.
Frage von: Kinderredaktion

Warum schnarchen manche Leute?

Das Schnarchen entsteht, wenn man durch die Nase zu wenig Luft bekommt und deshalb durch den Mund atmet. Das kann zum Beispiel sein, wenn man einen Schnupfen hat oder die Mandeln vergrößert sind. Der Körper versucht, trotzdem Luft zu holen. Dabei wird die Luft in Schwingungen versetzt. Durch diese Schwingungen, fängt das Gaumensegel oft an zu vibrieren. Das ist eine typische Ursache für das Schnarchen. Du kannst das Gaumensegel sehen, wenn du dir in den Mund schaust. Es hängt vom oberen Gaumen in die Mundhöhle hinab. Manche sagen auch Zäpfchen dazu.
Frage von: Milena

Kann mein Meerschweinchen sich mit der Schweinegrippe anstecken?

Nein, so viel wir heute wissen, besteht diese Gefahr nicht. Denn Meerschweinchen sind gar keine Schweine, auch, wenn sie so heißen. Sie gehören zu den Nagetieren. Die Schweinegrippe wird nur von Mensch zu Mensch oder vom Menschen auf das Schwein übertragen. Meerschweinchen, Hamster, Hunde und Katzen sind also wahrscheinlich nicht in Gefahr. Trotzdem solltet ihr natürlich darauf achten, dass eure Haustiere gesund sind.

Wenn es Schwerkraft gibt, gibt es dann auch Leichtkraft?

Von Kinderredaktion

Ein genaues Gegenteil der Schwerkraft gibt es nicht. Um sie zu überwinden, müssen wir andere Kräfte einsetzen. Wenn wir zum Beispiel einen Stein vom Boden aufheben, gebrauchen wir dazu unsere Muskelkraft. Das kann auch ein Magnet, der Gegenstände aus Eisen in die Höhe hebt. Und wenn ihr mit der Achterbahn einen Looping fahrt, fallt ihr trotzdem nicht aus der Gondel. Das liegt an der Fliehkraft. Mit ihrer Hilfe umkreisen auch Satelliten und die Raumstation ISS die Erde. Sie wirkt der Schwerkraft entgegen und hält die Himmelskörper auf ihrer Umlaufbahn. Allerdings muss man schnell sein. Die Raumstation saust mit 28 000 Stundenkilometern um den Globus!
Frage von: Kinderredaktion

Wer ist der beste Schachspieler aller Zeiten?

Wer wirklich der größte war, darüber streiten sich die Schachexperten. Immer wieder genannt wird der Amerikaner Bobby Fischer. 1972 besiegte Fischer im „Spiel des Jahrhunderts“ den Russen Boris Spasski und wurde Weltmeister. Fischer gilt als „Künstler des Schach“. Auch der Russe Garri Kasparow wird von vielen als bester Spieler genannt, er war Weltmeister von 1985 bis 2000. Nicht vergessen sollte man den Deutschen Emanuel Lasker, der von 1894 bis 1921, also 27 Jahre lang, Schachweltmeister war – ein bis heute unerreichter Rekord.
 
Frage von: Kinderredaktion

Warum sagt man „hinter schwedischen Gardinen sitzen“ wenn jemand im Gefängnis ist? Und woher kommt der Ausdruck „alter Schwede“?

Gefängnisgitter sind aus Stahl. Und da aus Schweden besonders guter Stahl kommt, hat man ihn früher zum Bau von Gefängnissen verwendet. „Schwedische Gardinen“ ist also eine witzige Umschreibung dafür, dass jemand inhaftiert ist. Auch wenn die Gardinen in Wirklichkeit Stahlstäbe sind. Die Redewendung „alter Schwede“ ist noch viel älter. Sie stammt aus der Zeit nach dem 30-jährigen Krieg vor 350 Jahren. Damals hat der Große Kurfürst erfahrene schwedische Soldaten aus diesem Krieg als Ausbilder für seine preußische Armee angeworben. Das waren die „alten Schweden“.
Frage von: Kinderredaktion

Warum tragen Beduinen schwarze Kleidung, obwohl sie in der Wüste leben?

Auf den ersten Blick ist es unlogisch, dass die Beduinen dunkle Gewänder tragen. Denn weiße Kleidung wirft das heiße Sonnenlicht zurück, schwarze dagegen „saugt“ es auf. Trotzdem bevorzugen die Beduinen schwarz. Denn schwarze Kleidung ist von Vorteil, wenn sie locker am Körper getragen wird und ein leichter Wind weht. Zum einen wirft weiße Kleidung dann auch die Körperhitze auf die Haut zurück. Zum anderen spendet schwarz mehr Schatten. Und schließlich gibt es zwischen Haut und locker getragenem schwarzen Gewand einen stärkeren Luftzug von unten nach oben – das kühlt.
Frage von: Kinderredaktion

Wer hat die Schule erfunden?

Die Idee eines Ortes, wo man gemeinsam etwas lernen kann, ist vermutlich so alt wie die Menschheit. Schon immer mussten Menschen ihr Wissen an andere weitergeben. Schulen im heutigen Sinn, in denen Kinder nach einem bestimmten System unterrichtet werden, haben mit als erste die alten Griechen und Römer entwickelt.
Das Wort Schule stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Muße“ oder „Nichtstun“. Vielleicht deshalb, weil die Kinder in der Schule eben nicht arbeiten mussten, zumindest nicht auf dem Feld oder in der Küche. Ein richtiges Schulsystem gab es dann in Byzanz, dem oströmischen Reich, ab dem fünften Jahrhundert.
Frage von: Kinderredaktion

Warum schneiden Männer bei vielen Sportarten besser als Frauen ab?

Das liegt daran, dass Männer gegenüber Frauen in mancher Hinsicht körperlich im Vorteil sind. Sie sind im Durchschnitt größer und schwerer als Frauen. Und sie haben 50 Prozent mehr Muskeln als gleich schwere Frauen. Durch die Muskeln sind sie stärker und schneller als gleich große Frauen. Außerdem haben Frauen ein kleineres Herz. Es muss schneller schlagen, um das gleiche wie ein männliches Herz zu leisten. Frauen ermüden deshalb schneller. Zudem fassen die Lungen beim Mann mehr Luft, und sein Blut kann mehr Sauerstoff aufnehmen. Auch das ist ein Vorteil beim Sport. Dafür sind Frauen beweglicher.
Frage von: Kinderredaktion

Wie viel Schlaf braucht man?

Das hängt ganz davon ab, wie alt man ist. Je jünger, umso mehr Schlaf braucht man! Neugeborene schlummern noch den größten Teil des Tages. Kinder zwischen drei und fünf sollen elf bis 13 Stunden schlafen. Wenn man zwischen fünf und zwölf Jahre alt ist, braucht man zehn bis elf Stunden. Acht bis neun Stunden sind es im Alter zwischen 13 und 17 Jahren. Die meisten Erwachsenen benötigen zwischen sechs und neun Stunden Schlaf. Die einen mehr, die anderen weniger, je nach Typ.
Frage von: Kinderredaktion

Warum hält Sonnenschutzcreme die Sonne ab?

Sonnenlicht ist gesund, aber nur in Maßen. Deshalb sollte man sich mit Sonnenschutzcreme einschmieren, wenn man im Sommer zum Beispiel am Meer oder in den Bergen ist. Die Creme wirkt wie eine hauchdünne kugelsichere Weste. Sie hält einen Teil der Sonnenlichts ab, der unsichtbar ist und den Sonnenbrand verursacht. Man nennt diesen Teil des Sonnenlichts ultraviolette Strahlung. In der Creme sind Stoffe enthalten, die die ultravioletten Strahlen abfangen, ablenken oder zurückwerfen – eben wie eine kugelsichere Weste.
Frage von: Kinderredaktion

Was machen Schmetterlinge bei Regen?

Regen ist für Schmetterlinge eine große Gefahr. Die Regentropfen sind für Schmetterlinge so groß und schwer, dass sie durch sie verletzt oder getötet werden können. Außerdem kühlt die Luft durch den Regen ab. Wenn es kalt ist, können die Schmetterlinge aber nicht mehr fliegen und sind eine leichte Beute. Deshalb suchen die Schutz, sobald es zu regnen anfängt. Die Schmetterlinge verstecken sich dann unter großen Blättern und Sträuchern. Ihre Flügel klappen sie zusammen. Hauptsache trocken.
Frage von: Kinderredaktion

Warum gibt es Schaltjahre?

Jedes vierte Jahr ist einen Tag länger, als normale Jahre. Man nennt die längeren Jahre Schaltjahre. Auch 2008 ist ein Schaltjahr. Das liegt aber nicht daran, dass die Erde alle vier Jahre einen Tag länger braucht, um die Sonne zu umrunden. Sondern daran, dass jedes Jahr 365,25 Tage hat, wenn man es genau misst. Also einen Vierteltag länger ist. Alle vier Jahre zählt man diese Viertel zu einem ganzen Tag zusammen. Das ist dann der 29. Februar des Schaltjahres. Bloß blöd, wenn man an diesem Tag auf die Welt kommt. Dann hat man nur alle vier Jahre Geburtstag!