Dr. Wewetzer von A bis Z
Hier findet ihr alle bisherigen Fragenund Antworten
Welches ist die giftigste Pflanze?
Der Oleander duftet und hat schöne Blüten. Aber diese Zierpflanze ist auch sehr giftig. Man sagt, dass ein einziges verschlucktes Blatt schon lebensgefährlich für ein kleines Kind sein kann. Zum Glück schmecken die Blätter bitter. Aber auch die anderen Teile der Pflanze sind giftig. Das Hauptgift in der Pflanze heißt Oleandrin. Davon wird einem speiübel und man bekommt Bauchschmerzen. Vor allem aber kann Oleandrin das Herz aus dem Takt bringen. Das ist die größte Gefahr, im schlimmsten Fall kann das Herz sogar stehen bleiben.Warum können Pflanzen unter Schnee überleben?
Der Schnee enthält zwischen den Flocken auch kleine Zwischenräume, in denen Luft und damit Luft zum Atmen enthalten ist. Deshalb können sie nicht ersticken, selbst wenn sie unter einer Schneedecke verborgen sind. Außerdem hat der Schnee sogar einen gewissen Vorteil für die Pflanzen, denn er schützt vor Kälte und Frost. Und wenn der Schnee taut, ist auch das Schmelzwasser für die Pflanzen sehr nützlich.Frage von: Kinderredaktion
Hat man schon einmal einen echten Piratenschatz gefunden?
Dass die Piraten Schatztruhen vergraben, geht auf Geschichten wie „Die Schatzinsel“ zurück. In Wirklichkeit haben Piraten das nicht gemacht. Ihre Beute bestand auch meist nicht aus Gold, sondern aus Tabak, Rum, Zucker und ganz gewöhnlichen Sachen. Allerdings gibt es eine berühmte Ausnahme. 1984 entdeckte man Spuren des 1717 vor der amerikanischen Küste in einem Hurrikan gesunkenen Piratenschiffes „Whydah“, auf deutsch „Paradiesvogel“. Es gehörte dem Piraten Sam Bellamy, der mit dem Schiff unterging. Die „Whydah“ hatte Gold, Silber, Edelsteine und viele andere Kostbarkeiten geladen – den größten Piratenschatz der Geschichte. Heute kann man einen Teil davon in einem Museum bestaunen.Frage von: Miriam, 10
Warum sind Pflanzen grün?
Pflanzen enthalten einen grünen Farbstoff namens Chlorophyll. Mit seiner Hilfe fangen die Pflanzen das Sonnenlicht ein. Aber warum ist Chlorophyll grün? Ein Farbstoff "schluckt“ immer nur einen bestimmten Teil des Lichts. Den Teil des Lichts, den es nicht schluckt, wirft es zurück. Ein gelber Farbstoff zum Beispiel nimmt alles Licht auf – bis auf das gelbe. Das Chlorophyll schluckt vor allem blaues und rotes Licht auf und macht mit seiner Hilfe Zucker. Das grüne Licht wirft es dagegen zurück.Frage von: Kinderredaktion
Wie funktioniert ein Plasma-Fernseher?
Das Plasma besteht vor allem aus Neon und Xenon, zwei Edelgasen. Es ist in winzigen Kammern im Bildschirm gefangen. Lässt man Strom durch das Plasma fließen, entsteht unsichtbares Licht in der Kammer. Dieses Licht bringt Phosphor zum Leuchten - und schon hat man einen Leuchtpunkt auf dem Fernseher. Damit man ein richtiges Fernsehbild bekommt, braucht man Hunderttausende von winzigen Leuchtpunkten. Und die Farbe? Ganz einfach: Es gibt Phosphor, der rot, grün oder blau leuchtet. Aus diesen drei Farben werden alle anderen gemischt.Frage von: Kinderredaktion
Warum bekommt man Pickel?
Die Ursache für Pickel sind entzündete Talgdrüsen. In den Talgdrüsen der Haut wird Fett gebildet, das die Haut geschmeidig und glatt macht. Wenn man älter und langsam erwachsen wird, kann es sein, dass zu viel Talg in den Drüsen produziert wird. Ist dann noch der Ausgang der Drüse verstopft, dann staut sich das Talgfett in der Haut. Jetzt hat die Haut ein Problem. Denn nun vermehren sich Bakterien in der Talgdrüse, sie finden nämlich das Talgfett ganz lecker. Der Organismus schickt weiße Blutkörperchen. Das ist die Körperpolizei, mit der Bakterien bekämpft werden. Die weißen Blutkörperchen machen aus den Bakterien Kleinholz. Dabei schwillt die Haut über der Talgdrüse an, wird rot und kann schmerzen. Außerdem bildet sich Eiter. Er besteht hauptsächlich aus den Überresten der Bakterien. Zum Glück kann man Pickel heutzutage ganz gut behandeln, wenn man zu viele hat.Frage von: Kinderedaktion

