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Dr. Wewetzer

Dr. Wewetzer von A bis Z

Hier findet ihr alle bisherigen Fragen
und Antworten




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Warum werden Orcas Killerwale genannt?

Die Orcas, zu deutsch Schwertwale, gehören eigentlich nicht zu den Walen, sondern zu den Delfinen. Sie sind mächtige, intelligente und geschickte Jäger, daher tragen sie auch den Namen Killerwal. Orcas jagen in der Gruppe. Deshalb können sie große, schnelle und gefährliche Gegner erbeuten, in erster Linie Fische wie zum Beispiel Lachse, aber auch Robben, Seelöwen, Wale und sogar Haie. Ein Orca frisst am Tag mehr als 200 Kilogramm Fleisch. Menschen werden von Orcas dagegen nur sehr selten angegriffen. Von einem Todesfall in freier Wildbahn ist nichts bekannt.

Warum soll man vor einer Operation nichts essen?

Wenn man auf dem Operationstisch liegt, kann der Mageninhalt zurück in Richtung Mund fließen und in die Luftröhre gelangen. Normalerweise reagiert der Körper automatisch, man hustet das störende Stück einfach aus. Weil aber unter der Narkose die Reflexe schwach sind, droht Erstickungsgefahr. Deshalb soll der Magen vor der Operation leer sein. Bei einem Notfall müssen die Ärzte entscheiden, ob sie warten oder das Risiko eingehen. Dann legen sie Instrumente bereit, um Nahrungsreste möglichst schnell aus der Luftröhre zu holen.

Ralf Nestler gehört zum klugen Team unseres Wissenschaftsressorts
Frage von: Kinderredaktion

Warum hat sich Ötzi so gut erhalten?

Ötzis ist eine Eismumie, sein Fund ein großer Glücksfall. Weil es in der Gletscherregion so kalt ist, konnten Pilze und Bakterien seinen Körper nicht zerstören. Deshalb ist er nicht verwest. Außerdem hat die Kälte den Körper des Mannes langsam ausgetrocknet. Und schließlich lag Ötzi in einer Felsrinne, in der er bald mit Schnee bedeckt war und wie in einer Gefriertruhe die Jahrtausende überdauerte. Auch die Eismassen der Gletscher konnten ihm hier nichts anhaben. Denn die Rinne lag quer zum Gletscherstrom, so dass die Mumie recht gut geschützt war.
Frage von: Kinderredaktion

Warum können manche Menschen mit den Ohren wackeln?

Viele Tiere wie Füchse oder Hasen können „die Ohren spitzen“. Ihre Ohrmuscheln sind beweglich, weil sie auf diese Weise gezielter horchen können. Zum Beispiel, ob irgendwo ein gefährlicher Wolf durch das Gras streift oder umgekehrt ein leckeres Reh im Gebüsch raschelt. Wie ein Trichter fängt die Ohrmuschel die Geräusche ein. Im Lauf unserer Entwicklung haben wir Menschen diese Fähigkeit verloren. Zumindest zum großen Teil. Immerhin: Manche Menschen können noch ein wenig mit den Ohren wackeln.
Frage von: Kinderredaktion

Warum bekommt Obst braune Flecken?

Wenn Bananen oder Birnen Druckstellen haben, dauert es nicht lange, und sie färben sich braun. Das liegt am Sauerstoff in der Luft. Dort, wo die Schale verletzt ist, kann der Sauerstoff in das Fruchtfleisch eindringen. Hier verbindet sich der Sauerstoff mit bestimmten Bestandteilen der Frucht, die eine braune Farbe haben. Zitronensäure kann den Sauerstoff "wegfangen" und verhindert so das Braunwerden. Wenn man zum Beispiel Apfelscheiben in Zitronensaft (der enthält Zitronensäure) taucht, werden die Scheiben erst einmal nicht braun.