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Dr. Wewetzer

Dr. Wewetzer von A bis Z

Hier findet ihr alle bisherigen Fragen
und Antworten




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Warum gibt es Naturgesetze?

Wenn man es genau nimmt, ist die Frage nicht zu beantworten. Denn zwar sieht es für uns so aus, als ob alles auf der Welt sich nach bestimmten Naturgesetzen verhält. Genau genommen existieren aber keine Gesetze in der Natur, weil es in ihr weder ein Gesetzbuch noch einen Gesetzgeber gibt. Was wir als Naturgesetze bezeichnen, ist nur eine genaue Beschreibung der Natur und ihrer Regeln. Warum es zum Beispiel Schnee gibt oder ein Hubschrauber fliegt, wissen wir letztlich nicht. Wir können nur genau beschreiben, wie der Schnee entsteht und wie der Hubschrauber fliegt.

Warum sind nasse Haare dunkler?

Nasse Haare kleben zusammen. Das habt ihr beim Haare waschen sicher schon gemerkt. Außerdem wird die Oberfläche der Haare durch das Wasser geglättet. Das Zusammenkleben und das Glätten der Oberfläche führen dazu, dass das Licht vom Haar „verschluckt“ wird. Deshalb sehen nasse Haare dunkler aus. Trockenes Haar dagegen ist rau und wirft das Licht besonders gut zurück. Dadurch wirkt es heller.
Frage von: Kinderedaktion

Warum sind wir nackt?

Anders als die allermeisten Säugetiere haben wir kein Fell, das uns in der Kälte wärmt und die Haut vor Sonnenstrahlen schützt. Aber warum das so ist, darauf haben die Wissenschaftler bis heute keine allgemeingültige Antwort. Manche sagen, dass die nackte Haut das Schwitzen erleichtert. Das könnte ein Vorteil gewesen sein, als die ersten Menschen die heiße afrikanische Savanne eroberten. Andere glauben, unsere Haarlosigkeit spricht dafür, dass wir eine enge Verbindung zum Wasser haben, so wie Delfine und Wale. Auch die Fettschicht unter unserer Haut, die vor dem kalten Wasser schützt, passt zu dieser Erklärung. Und wieder andere Forscher nehmen an, dass der Schutz vor Parasiten eine Rolle spielt. Die können sich nämlich nicht mehr im Fell verkriechen!
Frage von: Kinderredaktion

Warum läuft die Nase im Winter?

Die Nase ist eine Art Klimaanlage für unsere Luftwege. Wenn es kalt ist und wir an der frischen Luft sind, bildet sie mehr wässrigen Schleim als sonst. Auf diese Weise schützt die Nase die Atemwege vor der Kälte. Das ist ein wichtiger Reflex, sonst würde uns nämlich der Gaumen oder der Kehlkopf zufrieren! Außerdem enthält der Schleim Abwehrstoffe. Mit denen kann der Körpe Krankheitserreger, zum Beispiel Schnupfenviren, bekämpfen.
Frage von: Kinderredaktion

Warum muss man niesen?

Niesen ist eigentlich eine nützliche Sache. Manchmal wird die Nase druch Sachen gereizt, die nicht in sie hinein gehören, zum Beispiel durch Staub und Rauch oder Krankheitserreger. In solchen Fällen melden die Nasen-Nerven ans Gehirn: Achtung, niesen! Dann schickt das Gehirn einen Befehl zum Niesen an den Körper. Der Druck im Brustkorb wird erhöht, die Muskeln spannen sich an. Schlagartig wid die in der Lunge gestaute Luft durch die Nase heraus gedrückt - hatschi! Und mit der Luft all jene Sachen, die nicht in die Nase gehören.

Wer hat den Nobelpreis erfunden?

Der Nobelpreis geht auf den schwedischen Forscher und Industriellen Alfred Nobel zurück. Er lebte von 1833 bis 1896. Nobel hat das Dynamit entdeckt. Er war traurig, weil der Sprengstoff im Krieg benutzt wurde. Deshalb beschloss er, mit seinem Geld einen Preis zu stiften. Einen Preis für jene Menschen, die „im verflossenen Jahr der Menschheit den größten Nutzen geleistet haben“. Mit dem Preis wollte Nobel also eine Art Wiedergutmachung leisten. 1901 wurde der Preis erstmals verliehen, es gab fünf verschiedene Nobelpreise: für Physik, Chemie, Medizin, Literatur und Friedensbemühungen. Damals gewannen übrigens auch zwei Deutsche den Preis, so wie dieses Jahr: Emil von Behring für Medizin und Wilhelm Conrad Roentgen für Physik. Und schon damals holte ein Berliner den Chemie-Nobelpreis, nämlich der Holländer Jacobus H. van’t Hoff von der Berliner Universität.