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Dr. Wewetzer

Dr. Wewetzer von A bis Z

Hier findet ihr alle bisherigen Fragen
und Antworten




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Wie kann das Internet weltweit Information übertragen?

Über das Internet können wir Kontakt mit der ganzen Welt aufnehmen. Und das in unglaublicher Geschwindigkeit, als ob Amerika oder Asien vor der Haustür liegen würden. Der Grund dafür sind Glasfaserkabel, die überall zwischen den Kontinenten auf dem Grund der Ozeane verlegt worden sind. Mit den Glasfaserkabeln kann man schneller und billiger als mit Satelliten die Internetdaten zwischen den Erdteilen transportieren. Deshalb werden heute ungefähr 99 Prozent der Information durch Unterseekabel geleitet.

Wie funktioniert das drahtlose Internet?

Das drahtlose Internet benutzt Radiowellen, genauso wie Fernsehen, Mobiltelefone, Radios und Fernbedienungen. Radiowellen sind unsichtbar, so schnell wie das Licht und schwirren überall durch die Luft. Wenn ihr an eurem Computer ins Internet geht, wird dieses Signal per Radiowelle drahtlos über eine Antenne an einen Router übertragen. Der Router ist die Antenne eures Internetanschlusses. Er übersetzt die Radiowelle wieder in ein Computersignal, das er ans Internet weiterleitet. Das Ganze funktioniert natürlich auch umgekehrt, vom Internet zum Computer. PC und Router sind also Sender und Empfänger zugleich.
Frage von: Kinderredaktion

Wann ist das Internet voll?

Niemals. Das Internet verknüpft verschiedene Computer miteinander. Wenn der Platz auf einem Computer knapp wird, muss man mehr Speicher hinzufügen. Anders sieht es mit den Internetadressen aus. Sie werden über ein Internetprotokoll vergeben. Das ist ein großes Adressbuch, in dem alle Geräte verzeichnet sind, die Anschluss an das Internet haben. Zurzeit gibt es etwa vier Milliarden Internetadressen. Da jeder Computer so eine IP-Adresse braucht, wird der Platz bald knapp. Aber das neue Protokoll wird fast unendlich viele Adressen ermöglichen, nämlich 340 Sextillionen. Das ist eine Zahl mit 37 Nullen vor dem Komma!
Frage von: Kinderredaktion

Kann das Internet denken?

Das Internet ist ein weltweites Netz, in dem Milliarden von PCs, Großrechnern, Handys, Kameras und MP3-Spielern miteinander verbunden sind. Vergleicht man unser Gehirn mit dem Internet, so ziehen wir oft den Kürzeren. Der Informationsspeicher unseres Gehirns umfasst etwa 100 Millionen Megabyte, der des Internets ist 850 000 Mal größer. Unser Gehirn besitzt 100 Milliarden Nervenzellen, also „Schalter“ – das Internet eine Million Mal so viel. Das Gehirn ist etwa so schnell wie ein Pentium-Chip aus dem Jahr 1993. Das Internet ist 20 Milliarden mal so flott. Aber es verbraucht mehr Strom: Unser Gehirn benötigt 20, das Internet 377 Milliarden Watt!
Frage von: Kinderredaktion

Wer hat das Internet erfunden?

Das Internet haben Forscher des amerikanischen Verteidigungsminsteriums und des Massachusetts Institute od Technology, einer Technischen Hochschule, entdeckt. Am 29. Oktober 1969 wurden die Buchstaben "LOG" über eine Leitung zwischen einem Computer an der Universität von Kalifornien in Los Angeles und dem Standfrod-Forschungsinstitut übertragen. Das war die Geburtsstunde des Internet. Danach stürzte der Rechner ab. Das World Wide Web wurd 1989 von dem Engländer Tim Berners-Lee am Forschungszentrum Cern bei Genf erfunden. Die englische Königin schlug ihn dafür zum Ritter.
Frage von: Kinderredaktion

Warum ist ein Iglu warm?

Das Iglu ist ein Haus aus Schnee. Wenn man sich warm anzieht, kann man es im Iglu trotzdem einigermaßen aushalten. Obwohl es draußen viel, viel kälter ist! Der Grund liegt darin, dass der Schnee gut gegen Kälte schützt. Denn er enthält viel Luft, und Luft leitet die Wärme nur ganz schlecht. Deshalb bleibt es im Iglu lange warm. Allerdings taut der Schnee im Inneren und wird zu Eis. Eis schützt nicht gegen die Kälte. Je mehr Eis sich im Iglu bildet, umso kälter und ungemütlicher wird es deshalb. Nach ein paar Tagen oder höchstens Wochen muss man also ein neues Iglu bauen.