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Kinderfest der Humboldt-Universität

Spielen statt Büffeln

Ponyreiten, Theaterspielen und Spielen wie im alten Rom. Das sind ja ganz neue Wissenschaften! Genau das können Kinder am Freitag auf dem Gelände der Humboldt-Universität machen. Unter dem Motto „Der Natur auf der Spur – Mit den Humboldts die Umwelt entdecken“ lädt das Familienbüro der HU zum diesjährigen Kinderfest auf dem Gelände zwischen Hauptgebäude und Maxim-Gorki-Theater ein. Die Teilnahme ist kostenfrei. Zahlreiche Institute und Einrichtungen der Universität und Gäste beteiligen sich an der Gestaltung des Sommerfests.
Wann & Wo:
Kinderfest der Humboldt-Universität am 24. Maivon 15-19 Uhr
für Kinder im Alter zwischen 3 und 14 Jahren
auf dem Gelände zwischen dem Hauptgebäude Unter den Linden 6 und dem Maxim-Gorki-Theater

Tel.: 030 2093-219
www.hu-berlin.de/familienbuero
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Improvisationstheater

Da rockt die Kuh!

Wisst ihr, was Improvisationstheater ist? Das ist, wenn die Schauspieler im Theater sich spontan überlegen, was sie jetzt sagen wollen und in welche Richtung die Geschichte dadurch weitergeht. Das machen die Schauspieler in „Gurke oder Banane“ im Ratibor Theater in Kreuzberg. Zuerst fragen sie das Publikum nach ein paar Dingen, die im Theaterstück vorkommen sollen, zum Beispiel, wo das Stück spielen soll. Die Zuschauer rufen rein, was ihnen als erstes einfällt, zum Beispiel „im Schwimmbad.“ Nach ein paar weiteren Fragen handelt das Stück dann vielleicht von einem Bäcker, der im Schwimmbad Trompete spielt.
In einer besonders schönen Szene hat eine Frau ein Lied über Milchbauern gesungen. Das hat sie echt gut gemacht. Sie hat ganz ernst viele Produkte aufgezählt, in denen Milch vorkam, und dann gefragt, ob die Zuschauer etwas davon heute schon gegessen haben und ob wir eigentlich wissen, woher das kommt. Dann rockte sie im Refrain die ganze Zeit voll ab und sang „Sagt danke, sagt danke dem Bauern und der Kuh“.
Das Improvisationstheater ist sehr lustig. Dadurch, dass nicht abgesprochen ist, wer was sagt, entstehen manchmal echt absurde Szenen. Zum Beispiel, dass Papst Benedikt einen Bäcker getötet hat, indem er ihm ein Brötchen in den Mund warf, an dem der Bäcker erstickte. Gut gefallen hat mir auch, als die Schauspieler zusammen eine Geschichte erzählt haben, bei der jeder immer nur ein Wort gesagt hat, danach war gleich der Nächste dran. Probiert das mal aus!

Jonas Kilian ist 14 und wohnt in Zehlendorf.


Wann & Wo:
Ratibor Theater, Cuvrystraße 20 in Berlin-Kreuzberg
Nächste Vorstellung Sa, 8.6., 20.30 Uhr
Der Eintritt kostet 12 €/14 €/18 €
Tickets und Infos unter: www.die-gorillas.de oder 6186199.
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Familienworkshop - Bauhaus-Archiv Ich falte im Viereck

Ich falte im Viereck

Heute war ich in einem Familienworkshop im Bauhaus-Archiv. Ich fand es sehr schön. Wir haben Klappkarten gebastelt. Als alle Familien da waren, hat der Workshopleiter angefangen, uns vom Stil des Bauhauses zu erzählen. Darin sind Formen und Figuren sehr wichtig. Er hat uns zu Beginn ein bisschen durch die Ausstellung geführt. Wir alle hatten einen Block und einen Bleistift und haben uns während des Rundgangs durch die Ausstellung Skizzen gemacht. Und dann ging es schon los: Es gab Kleber, Scheren, Pappe in verschiedenen Farben und Bleistifte. Jeder hatte eine weiße Pappe. Wir haben sie ein Mal gefaltet und unsere abstrakten Motive hinein gebastelt. Dazu haben wir zwei Techniken gelernt: Entweder klebt man ein Viereck in die Mitte der Pappe oder man baut so etwas wie Stufen. Beides klappt auseinander, wenn man die weiße Pappe aufklappt.
Ich habe mir die Technik mit den Stufen ausgesucht. Auf die Stufen habe ich einen Osterhasen geklebt, denn mein Workshop war vor Ostern. Ostereier habe ich hinter und unter den Stufen versteckt. Außerdem habe ich Gras gemacht und einen Osterhasenkorb. Meine Karte gefällt mir sehr gut. Als alle Basteleien fertig waren, haben wir eine kleine Ausstellung gemacht. Es gab viele verschiedene Pop-up-Karten. Leider hatten wir keinen eigenen Raum für den Workshop, sondern haben mitten im Museum gebastelt. Dadurch hat es immer gezogen, wenn jemand die Tür geöffnet hat. Trotzdem hat es Spaß gemacht!

Rahma Boutros ist zehn und wohnt im Wilmersdorf.

Wann & Wo:
Bauhaus-Archiv, Klingelhöferstraße 14 in Berlin-Tiergarten
So 26.5., 11 Uhr
Eintritt: 9/6 €, Materialkosten je 4,50 €.
Anmeldung: 266 42 2242 oder info@jugend-im-museum.de
Info: www.bauhaus.de
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Familienführung „Wir entdecken das Konzerthaus“

Immer mit Happy End

Koffer, so nannten die Berliner das Nationaltheater, das Friedrich II. am Gendarmenmarkt errichten ließ und dessen Dach früher so gewellt aussah wie damals die Koffer. Heute sieht es eher aus wie ein Schloss. In einer Familienführung habe ich eine Menge interessante Dinge über die Geschichte und die Nutzung des Gebäudes erfahren. Nach einer kurzen Einführung laufen wir los, ausgerüstet mit einem Bilderfächer, der uns zu den verschiedenen Stationen führt. Zunächst sind wir Garderobieren und sammeln hinter den roten Plüschvorhängen die Jacken der Besucher ein. Dann schauen wir uns den Musikclub an. Hier werden Opern für Kinder in Kurzform dargeboten, und zwar immer mit Happy End. Danach sehen wir prächtige Räume mit Säulen, Spiegeln und wunderschönen Wandmalereien: Das sind die Foyers, in denen sich die Besucher in den Pausen die Zeit vertreiben.
Der interessanteste Raum aber war für mich der kleine Saal, ein richtiger Multifunktionsraum. Prächtig ist auch er. Die Decke ist so raffiniert bemalt, dass man denkt, man sitze unter einem Zelt. Und um das Licht des Leuchters zu dimmen, gibt es golden bemalte Damenstrümpfe, die über die Lampen gezogen werden. Hier werden Opern und Konzerte gespielt. Im Raum des Inspizienten ist mehr Hightech angesagt: Über Bildschirme hat er alles unter Kontrolle und bestimmt die zeitlichen Abläufe der Veranstaltungen. Mein Highlight war eine Orchesterprobe auf alten Instrumenten, die wir im großen Konzertsaal anhören durften.

Sebastian Steen ist elf und wohnt in Zehlendorf.


Wann & Wo:
Konzerthaus Berlin am Gendarmenmarkt in Berlin-Mitte
nächste Familienführung: Sa 18.5., 11 Uhr
Der Eintritt kostet 4 Euro
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Lange Nacht der Familie in der Villa Global

Das kunterbunte Dorf

In der Villa Global könnt ihr 14 Leute aus unterschiedlichen Ländern kennenlernen. Sie haben Sachen gespendet, mit denen dort Zimmer eingerichtet wurden. Die Leute wohnen zwar nicht wirklich darin, doch die Räume zeigen etwas über sie und das, was in ihrem Leben ansteht. In einem Zimmer stehen zum Beispiel viele Umzugskartons, weil der Bewohner bald wieder nach Italien zurückzieht. In jedem dieser Zimmer könnt ihr viel entdecken. Ihr dürft dort nämlich alle Schubladen erkunden oder euch Briefe durchlesen. Außerdem könnt ihr aus fast jedem Land ein bisschen Musik hören oder einen kleinen Film sehen. Es gibt auch in jedem Zimmer eine kleine Süßigkeit, die typisch für das Land ist. Davon dürft ihr euch nehmen.
Am Eingang der Villa Global sitzt eine mexikanische Figur namens El Mashimon, der bewacht die Villa. Wenn man ihm etwas Schlechtes tut, passiert einem Böses. Wenn ihr wollt, dass es euch gut geht, dann müsst ihr ihm Zigaretten und Schnaps geben. In einem Zimmer wohnt eine Frau, die Mitglied ist im Club der Polnischen Versager. Der Club hat auch ein Gedicht verfasst, in dem steht, dass alle Menschen es zu etwas gebracht hätten, nur sie nicht. Was es damit auf sich hat, könnt ihr herausfinden, wenn ihr selbst die Villa erkundet.
Jonas Kilian ist 14 Jahre und wohnt in Zehlendorf.

Wann & Wo:
Jugendmuseum, Hauptstraße 40/42, Berlin-Schöneberg

www.jugendmuseum.de
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Theater "Durst"

Wasser für alle

Mir gefallen eigentlich alle Stücke im Grips-Theater, aber echt umgehauen hat mich die Abenteuerreise „Durst“, das neue Stück von Thomas Ahrens, weil es mit der echten Welt zu tun hat. Schon in dem Moment, in dem man ins Theater reinkommt, hat man das Gefühl, sich in Indien zu befinden: Der Boden ist mit Sand bedeckt, es riecht nach Räucherstäbchen und die Live-Band spielt indische Musik. Es geht um ein Mädchen namens Pauline und ihren Cousin Malik, der in Indien lebt, wo viele Leute an verseuchtem Wasser sterben. Um genau zu sein, alle fünf Sekunden stirbt ein Mensch, alle 15 Sekunden ein Baby. Während der Vorstellung sind also über 700 Menschen gestorben, was eine riesige Zahl, die ständig größer wurde, verdeutlicht hat.
Pauline begleitet ihren Vater, der in Indien arbeitet, und lebt dort bei Malik und seiner Mutter in einer Luxus-Welt mit Riesen-Pool und zwei Dienern, Meena und Rahman. Meenas Vater hat verseuchtes Wasser getrunken und liegt jetzt sterbenskrank im Krankenhaus. Dabei zeigen riesige Fotos im Hintergrund, wie es in echt in indischen Krankenhäusern aussieht: dreckig, überfüllt und hoffnungslos. Meena flüchtet, um ihrem Vater zu helfen. Als gleichzeitig Paulis Geld weg ist, beginnt die spannende Abenteuerreise quer durch Indien – doch alles kommt ganz anders als gedacht. Das Stück ist spannend und sogar auch lustig. Am besten fand ich die punkigen Karaoke-Lieder und als das ganze Publikum „Wasser für alle“ gegrölt hat. Unbedingt reingehen!!

Oskar Ontrop ist elf und wohnt in Zehlendorf.


Wann & Wo:
Grips-Theater, Hansaplatz in Berlin-Tiergarten Nächste Vorstellung So 28.4., 18 Uhr, Eintritt: 10 Euro, erm. 7 Euro Ab neun Jahren.
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Märchenoper „Hänsel und Gretel“

Verhext in der Torte

Bestimmt kennt Ihr die Geschichte von Hänsel und Gretel! Aber in der Oper wird alles musikalisch erzählt. Das heißt, es wird gesungen und nichts geredet. Vor der Aufführung spielen sich die Musiker, die im Orchestergraben sitzen, ein. Jeder für sich, so dass ein wahnsinniges Geklimper und Gedröhne entsteht. Erst wenn die Vorstellung beginnt, kehrt im Saal Ruhe ein. Dann wird die Rückwand der Bühne erleuchtet und es beginnt ein kleiner Film. Das Orchester spielt, die Bühne dreht sich und Hänsel und Gretel erscheinen. Danach kommt die Mutter aus einem Schrank und singt: „Kinder, ihr sollt Beeren sammeln für das Abendessen!“ Die gesungenen Texte sind manchmal nicht gut zu verstehen – aber in der Sitzlehne vor mir konnte ich den Text auch lesen.
Leider verlaufen sich Hänsel und Gretel. Sie legen sich im Wald aus großen Messern und Gabeln und Löffeln schlafen. Sie träumen, dass Engel kommen und tanzen. Dann ist erst mal Pause, und man kann sich den Saal, die Etagen der Komischen Oper ansehen und sich Brezeln holen. Plötzlich klingelt es und alle müssen zurück auf ihren Platz. Das Orchester beginnt wieder zu spielen, und Hänsel und Gretel laufen der Hexe, die auf einer großen Torte steht, gleich in die Arme. Hänsel wird in die Torte gesperrt und Gretel wird verhext. Doch das Ende werdet ihr ja selber sehen. „Hänsel und Gretel“ hat mir sehr gut gefallen, besonders, als alle zusammen am Ende auf der Bühne standen und ihren Applaus bekommen haben.
Bastian Höpfner ist neun und wohnt in Weißensee.

Wann & Wo:
Komische Oper, Behrenstraße 55-57  Berlin-Mitte
Das nächste Mal So 14.4., 16 Uhr
Eintritt: 8 € für Kinder, 11-66 € für Erwachsene.
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Frühjahrsrallye Ökowerk

Es liegt was in der Luft

Falten, knicken, schneiden – und fertig ist das kleine Frühjahrsblüher-Bestimmungsbuch. Ich war im Ökowerk, das ist ein riesiges Grundstück mit einem Haus, in dem Ökostrom erzeugt wird. In meinem Bestimmungsbuch stehen Pflanzen wie Schneeglöckchen, Märzenbecher, Blaustern, Buschwindröschen, Primel, Krokus und Leberblümchen. Das ist die Blume des Jahres 2013. Nachdem wir das Buch gebastelt haben, bekamen wir Fotos von den Frühjahrsblühern zu sehen. Wir durften sie in dem kleinen Bestimmungsbüchlein suchen, anmalen und die Namen dazuschreiben.
Dann sind wir rausgegangen und haben versucht, im Biogarten Frühjahrsblüher zu finden. Leider war das ziemlich schwierig, da es kurz davor kräftig geschneit hatte und viel Schnee lag. Wir haben in verschiedenen Beeten gesucht. Um die Beete herum gibt es einen Teich, außerdem ein Bistro mit leckerer Pizza und viel Wald. Weil so viel Schnee lag, haben wir nur Krokusse und Schneeglöckchen gefunden.
Eine kleine Überraschung gab es dann doch: An der Hauswand entlang wuchs gelber Winterjasmin. Ich habe viel über die Frühjahrsblüher gelernt, zum Beispiel, dass sie aus Zwiebeln wachsen, denn nur die können überwintern. Es gibt noch viele andere Veranstaltungen im Ökowerk: Windspiele basteln, Wildnisabenteuer, alte Mauern, schwere Maschinen und dunkle Schächte erkunden. Am Sonntag ist Frühjahrsrallye: Kinder gegen Erwachsene – wer kann besser Pflanzen bestimmen?
Lilly Janz ist zehn und wohnt in Kreuzberg.

Wann & Wo:
Ökowerk Berlin, Teufelsseechaussee 22-24, Berlin-Grunewald
Eintritt: Erw. 2 €, Kinder 3 €, Familien 8
Mehr Infos zu den regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen
unter: € www.oekowerk.de
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Familienführung „Hitler und das rosa Kaninchen“

Schlimme Zeiten

Ich habe mir die Ausstellung „Zerstörte Vielfalt 1933–1938“ Im Deutschen Historischen Museum angesehen. In dieser Ausstellung geht es um die Veränderung von den goldenen Zwanzigern zu Hitlers katastrophalen dreißiger Jahren. Für Kinder ab zehn gibt es die Familienführung „Hitler und das rosa Kaninchen“.
Als ich in den Ausstellungsraum kam, fielen mir sofort die ganzen Wahlplakate, Fotografien und Bilder, beispielsweise über den Fackelzug oder die Olympischen Spiele 1936, ins Auge. Sie spiegelten sofort die grausame Hitler-Ära wider, die sich ab 1933 in alle Lebensbereiche einmischte: Da wollten Hitler und seine Truppe tatsächlich auch noch bestimmen, wo eingekauft wird!
Mich interessierten auch die ausgestellten Gegenstände, beispielsweise die Schlagringe und die Uniform der SA, Hitlers Schlägertruppe. Besondere Mühe haben sich die Ausstellungsmacher damit gemacht, eine Gefängniszelle nachzubauen. Überhaupt spielten Gefängnisse und andere Haftanstalten unter Hitler eine riesige Rolle: Alle Gegner und Kritiker seiner Partei fanden sich in so einem Loch wieder. Die Werke solcher Gegner und andersdenkender Menschen, Autoren und Künstler, wurden in der sogenannten Bücherverbrennung öffentlich vernichtet. In dieser Ausstellung wird erklärt, was Hitler 1933 in Deutschland verändert hat. Ich finde, sie ist ein Muss für jeden, der nur ein wenig Interesse an der deutschen Geschichte hat.

Justus Moegelin ist elf und wohnt in Zehlendorf.

Wann & Wo:
Deutsches Historisches Museum, Unter den Linden 2, Berlin-Mitte
Die Ausstellung läuft bis 10.11.
Eintritt: 2 Euro pro Person
Infso unter www.dhm.de
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Ausstellung "Windstärken"

Es pfeift in den Ohren

Zwei Kinder sitzen in den Strandkörben, um sie herum pfeift der Wind. Aber die beiden haben keine Mützen auf, keine Schals und auch keine Jacken an. Ist denen nicht kalt?
Nein, denn die Strandkörbe stehen im Deutschen Technikmuseum in der Sonderausstellung über Windstärken. Die Windgeräusche, die den Kindern um die Ohren pfeifen, gehören zu einem Film, der zeigt, welchen Schaden Wind anrichten kann: Sandstürme auf der Autobahn, gewaltige Gewitter und Orkane, ein Flugzeug, das im Seitenwind nicht landen kann – der Wind hat ungeheuer viel Kraft. Er versetzt große Bauten in Schwingung, verursacht Naturkatastrophen und wenn er einem scharf ins Gesicht bläst, wird's ungemütlich und kalt. Deshalb müssen die Menschen sich manchmal gegen den Wind schützen. Es gibt beispielsweise eine Methode, mit der sich berechnen lässt, wie stark der Wind an einem Hochhaus zerrt. Gegen die beißende Kälte kämpfen auch Polartiere: Pinguine etwa drängen sich dicht aneinander, und in der Mitte einer solchen Versammlung ist es warm.
Macht die Ausstellung Angst vor dem Wind? Nein, denn auch seine gute Seite wird gezeigt. Er bläht Segel, lässt Drachen fliegen, erzeugt Töne und trocknet Äpfel am Seil. Aber das aktuellste Thema ist: Aus Wind kann man Energie gewinnen. Jeder kennt die großen Windräder am Rand der Autobahnen. So wird die Ausstellung dem Nutzen des Windes genauso gerecht wie den zerstörerischen Kräften, die er haben kann.

Leander Weickmann ist 13 Jahre und wohnt in Zehlendorf.

Wann & Wo:
Deutsches Technikmuseum, Trebbiner Straße 9, Kreuzberg
Die Ausstellung läuft bis 31.Oktober Geöffnet von Di bis Fr 9 bis 17.30 Uhr, Sa+So 10-18 Uhr
Eintritt 6 €/erm. 3,50 €.
Infos unter www.sdtb.de