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Geht alles kaputt?

Wir müssen was für unsere Umwelt tun

Überschwemmungen in Deutschland, Polen und Tschechien, Waldbrände in Russland, Überschwemmungen in Pakistan und in Grönland ein riesiger Eisberg, der abgebrochen ist und uns zeigt, wie schnell sich unser Klima erwärmt.
Was bedeutet das alles, geht jetzt die Welt unter? Nein, das tut sie natürlich nicht. Eine solche Ansammlung von schlimmen Nachrichten wird auch in Zukunft ungewöhnlich sein. Aber so weitermachen wie bisher können wir nicht. Viele Naturkatastrophen haben etwas mit dem Verhalten der Menschen zu tun. In den letzten 200 Jahren wurde vieles erfunden, das die Welt total verändert hat: große Fabriken, schnelle Verkehrsmittel, Telefon, Fernsehen, Computer.
Doch die ganzen tollen Erfindungen haben auch Nachteile. Schon scheinbare Kleinigkeiten wie Plastiktüten werden zur Bedrohung für Pflanzen und Tiere in den Ozeanen, weil sie nur langsam verrotten und in riesigen Inseln in den Meeren treiben. Das größte Problem ist, dass Autos, Flugzeuge und Fabriken das Gas Kohlendioxid ausstoßen, das in der Hülle hängenbleibt, die unsere Erde umgibt. Dadurch verändert sich das Klima, es wird wärmer. Die Eisberge an Nord- und Südpol schmelzen, die Meere schwellen an und werden wohl bald manche Inseln und Küsten überschwemmen.
Die Menschen haben schon einige Lösungen für Probleme gefunden, die sie selbst geschaffen haben. Flüsse und Seen sind wieder sauber, die vor ein paar Jahren noch verschmutzt waren. Wenigstens In Europa produzieren wir weniger Müll als früher. Aber es muss noch mehr passieren. Darüber, was ihr tun könnt, habt ihr sicher schon der Schule gesprochen: keine alten Elektrogeräte benutzen oder keinen Fisch essen, der vom Aussterben bedroht ist, zum Beispiel. Informiert euch, was mit unserer Umwelt passiert, löchert eure Eltern und Lehrer, macht bei Umweltwettbewerben mit. Und sagt eure Meinung. Ihr habt ein Recht darauf, dass die Erwachsenen gut mit eurer Welt umgehen.

Susanna Nieder
Tagesspiegel Online