Eiskalt
Hitze kann schon ganz schön müde machen. Zum Glück hat Ocka Caremi ein paar erfrischende Ideen.Brutale Himbeere
Für ein kleines Glas „Brutale Himbeere“ drei Esslöffel Himbeersirup mit einem großen Glas stillen Wassers vermischen, in einen Eiswürfelbehälter füllen und über Nacht gefrieren lassen. Dann die fertigen Eiswürfel herauslösen, auf ein sehr sauberes Geschirrhandtuch häufen, das Handtuch über den Eiswürfeln zusammennehmen und damit kräftig auf die Tischplatte schlagen, bis die Würfel ganz zerstoßen sind. Das zerstoßene Eis mit einem Löffel zusammenkratzen und ins Glas füllen.
Melonenbowle
Drei Handvoll kernlose Weintrauben abspülen, in einen Gefrierbeutel geben und über Nacht einfrieren. Die Trauben werden so deine Eiswürfel und halten die Bowle schön kühl! Am nächsten Tag eine möglichst kernlose Wassermelone so hinlegen, dass sie nicht mehr wegkullert. Von der Melone oben einen „Deckel“ abschneiden (gut auf die Finger aufpassen!), das Fruchtfleisch herauslöffeln, in kleine Stücke schneiden und, falls noch welche drin sind, die Kerne entfernen. Die Hälfte der Melonenstückchen kannst du gleich verputzen, die werden nicht gebraucht. Die anderen Stückchen zurück in die Melone legen, mit sechs bis acht Esslöffeln Holunderblütensirup begießen und eine halbe Stunde ziehen lassen. Kurz vor dem Servieren die gefrorenen Weintrauben und ein Glas Traubensaft dazugeben und zum Schluss mit Mineralwasser auffüllen.
Schicke Schorle Mehrere Keksausstecher nebeneinander in einen flachen, ebenen Behälter legen. Fruchtsaft in den Behälter gießen, bis die Keksausstecher gerade eben mit Saft bedeckt sind. Über Nacht in den Gefrierschrank stellen. Die einzelnen Keksausstecher vorsichtig vom gefrorenen Saftblock abbrechen. Jeden Keksausstecher kurz unter heißes Wasser halten, dann lassen sich die Eisfiguren ganz leicht herausdrücken. Eisfiguren in ein Glas legen und kaltes Mineralwasser dazugeben.
Gefrorene Früchte und Kräuter Kleine Früchte (zum Beispiel Himbeeren, Johannisbeeren oder Ananasstückchen) und verschiedene Kräuter (Zitronenmelisse, Pfefferminze) abspülen, in Eiswürfelbehälter legen, mit stillem Wasser auffüllen und einfrieren. Schön (und lecker!) sind auch Gänseblümchenblüten – falls du auf den ausgetrockneten Wiesen Berlins welche findest. Die fertigen Eiswürfel in ein Glas geben, Mineralwasser und den Saft einer halben Limette dazugießen. Wer es süßer mag, nimmt stattdessen Zitronenlimonade.
Ananas-Lassi Für zwei Gläser Lassi eine Ananas schälen. 250 g des Fruchtfleisches in kleine Stücke schneiden, zwei Teelöffel Zucker und einen kleinen Schluck Wasser (nicht zu viel!) dazu geben und mit dem Pürierstab oder im Mixer gründlich pürieren. Dann einen großen Becher voll Naturjoghurt (250 g) mit einem Löffel unterrühren. Das Lassi auf zwei Gläser verteilen und mit der übrig gebliebenen Ananas dekorieren. Wer keine Ananas mag, nimmt stattdessen die gleiche Menge Bananen oder Mango oder mischt verschiedene Früchte.
Ocka Caremi
Trinken! Trinken! Trinken! Jeder Mensch besteht zu mehr als der Hälfte aus Wasser, auch du. Unser Körper benötigt die viele Flüssigkeit, um Zellen aufzubauen, und um den Sauerstoff zu transportieren, den wir zum Leben brauchen. Auch unser Blut besteht nämlich vor allem aus Wasser. Jeden Tag verlieren wir aber fast zweieinhalb Liter Wasser. Einen Teil atmen wir mit jedem Atemzug aus, einen Teil scheiden wir mit unserem Urin aus. Und dann schwitzen wir natürlich noch, besonders wenn es so heiß ist wie jetzt im Sommer. Das Wasser, das wir ständig verlieren, müssen wir ersetzen. Das machen wir unter anderem, indem wir essen. Eine Gurke besteht zum Beispiel fast nur aus Wasser. Den Rest müssen wir trinken. Darum solltest du jeden Tag eineinhalb bis zwei Liter zu dir nehmen, wenn du Sport machst und viel schwitzt noch mehr. Am gesündesten sind Wasser, verdünnte Säfte oder Tees, am besten ohne Zucker. Und wenn du einmal zu wenig getrunken hast, dann warnt dich dein Körper. Er hat dafür ein ausgeklügeltes Alarmsystem: Es heißt Durst.
Kai Kupferschmidt
