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Reinsetzen und los!

Sich in ein parkendes Auto reinsetzen, losfahren und es dann einfach da abstellen, wo man hinwollte - geht so was? Ja, sagt Navin, zwölf Jahre.

Das Wort Carsharing ist Englisch und bedeutet auf Deutsch Auto-Teilen. Beim Carsharing kann man sich einfach in ein Auto reinsetzen, das parkt, und dann damit fahren. Danach stellt man es einfach wieder irgendwo ab. Dafür zahlt man dann aber ein bisschen Geld, etwa 30 Cent pro Minute.

Um das Auto erst mal zu finden, gibt es eine Smartphone-App, darauf kann man sehen, wo das nächste Auto steht. Nun muss das Auto aber auch getankt werden. Dafür haben sich die Anbieter auch was ausgedacht: Wenn man mit der Karte, die sich im Auto befindet das Auto kostenlos auftankt, bekommt man zum Fahren zum Beispiel 20 Minuten gutgeschrieben. In dieser Zeit kann man das Auto also kostenlos fahren, dafür hat man aber getankt.

Es gibt schon sehr viele Anbieter, wie zum Beispiel Car2Go von Daimler, DriveNow von BMW oder auch Multicity von Citroën. So etwas ist sehr praktisch und auch angemessen für unsere Zeit, finde ich. Viele Anbieter versuchen, auf diese Weise auch mehr Elektro- Autos in den Umlauf zu bringen. Das heißt, dass sie für ihr Carsharingprogramm statt ganz normalen Benzin- oder Dieselautos Elektroautos verwenden, die besser für die Umwelt sind.

Für junge Leute, die gerade ihren Führerschein gemacht haben, ist es auch sehr praktisch. Sie brauchen sich nicht extra ein neues, teures Auto kaufen, sondern können diese Angebote nutzen. Manche Leute finden es sogar so praktisch, dass sie darüber nachdenken, ihr eigenes Auto zu verkaufen.

Navin Gauss, zwölf Jahre
Tagesspiegel Online