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Das Gute im Leben suchen

Am 20.11 wurde der Buß-und Bettag 2013 gefeiert. Doch was ist das eigentlich, fragt Otto, elf Jahre.

 Der Buß-und Bettag ist für Christen ein Tag der Besinnung. Sie denken nach über eigene Fehler, über das, was in der Kirche und sonstwo in der Welt schief läuft. Der Feiertag wurde 1532 in Straßburg eingeführt. Bis 1995 wurde an diesem Tag nicht gearbeitet.1995 wurde er dann in allen Bundesländern außer Sachsen wieder ein Arbeitstag, weil die Politiker fanden, dass die Menschen lieber arbeiten und Geld verdienen sollten.

Dennoch hat dieser Feiertag immer noch Bedeutung. In vielen Gemeinden finden Andachten am frühen Abend statt, an denen auch Leute die arbeiten teilnehmen können. Gebetet wird an diesem Tag vor allem für den Frieden und dafür, dass die Menschen sich nicht mehr streiten. Am Buß- und Bettag sollen sich Christen Zeit nehmen, an traurige Dinge und Unrecht zu denken, die sie anderen getan haben.

Dabei sollen sie ihre Schuld an ihrem Verhalten nicht nur eingestehen und bereuen, sondern auch die Verantwortung dafür übernehmen. Und sie sollen darüber nachdenken, wie sie eine Wiederolung künftig verhindern können. Büßen heißt nähmlich, sich für das Gute im Leben zu entscheiden.

Viele Christen berichten Gott von ihren Fehlern. Darin bitten sie ihn, auch um Vergebung und Hilfe, dass sie sich künftig besser verhalten. Manche beten zu Hause für sich alleine. Andere Christen besuchen dafür eine Kirche, um am Gottesdienst zum Buß- und Bettag teilzunehmen, und beten in der Kirche mit anderen zusammen.

Otto Leonhardt, elf Jahre
Tagesspiegel Online